Ärzte Zeitung, 01.09.2011

Vollprivatisierung des Uniklinikums in Kiel ist vom Tisch

KIEL (di). Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird offenbar nicht komplett an private Investoren verkauft. "Eine Vollprivatisierung ist vom Tisch", sagte Frank Zabel gegenüber der "Ärzte Zeitung".

Der Pressesprecher der FDP-Fraktion begründete die Entscheidung damit, dass eine Vollprivatisierung frühestens 2015 möglich wäre.

"Darauf können wir nicht warten", sagte Zabel mit Blick auf die veralteten Gebäude. Stattdessen ist die FDP für das Asset-Modell des UKSH-Vorstands.

Dies sieht nur einen Verkauf von Immobilien vor, die von Investoren renoviert oder neu errichtet und anschließend vom UKSH gemietet werden.

Der Koalitionspartner CDU berät das Thema am sechsten September. In Kiel wird aber nicht mit einer Entscheidung gegen den Koalitionspartner gerechnet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Der Belegarzt – KBV und Onkologen präsentieren neuen Teamplayer

Mit einer Neudefinition des Belegarztes wollen KBV und Onkologen die sektorübergreifende Krebsversorgung realisieren. mehr »