Ärzte Zeitung, 16.11.2011

NRW: Keine Videokameras mehr in der Psychiatrie

DÜSSELDORF (dpa). In Nordrhein-Westfalen dürfen Patienten in psychiatrischen Kliniken nicht länger mit Videokameras überwacht werden.

Eine entsprechende Gesetzesänderung auf Antrag der FDP hat der Landtag am Mittwoch mit den Stimmen der rot-grünen Regierungsfraktionen und der oppositionellen FDP und Linken verabschiedet.

Es ist das erste gesetzliche Überwachungsverbot in der Psychiatrie in Deutschland. Nur die CDU hält eine gesetzliche Regelung für unangemessen und will die Entscheidung den Fachärzten überlassen.

Zwischen Mai 2009 und Oktober 2010 gab es fast 1900 Video-Überwachungen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »