Ärzte Zeitung, 21.11.2011

DRK-Kliniken bauen Brücken für die Selbsthilfe

BERLIN (ami). Die DRK Kliniken Berlin wollen "selbsthilfefreundliche Krankenhäuser" werden.

Dazu hat der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Ralf Stähler, mit der Leiterin der Berliner Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (Sekis) Karin Stötzner einen Vertrag unterzeichnet.

Der gemeinnützige Klinikverbund mit fünf Krankenhäusern und einem Pflegeheim in Berlin verpflichtet sich damit unter anderem, für die Selbsthilfeorganisationen Infrastruktur und Ressourcen zur Verfügung zu stellen und Infos über Selbsthilfeangebote auszulegen.

Kommunikation für bessere Versorgung

Zwischen Selbsthilfegruppen und Klinikmitarbeitern soll regelmäßiger Erfahrungsaustausch stattfinden. Zudem benennt der Klinikverbund einen Selbsthilfebeauftragten. Auch SEKIS benennt eine Kontaktperson für die Zusammenarbeit mit den DRK-Kliniken.

Die Vertragspartner verstehen die Zusammenarbeit als Teil der Qualitätsentwicklung. "Durch die direkte Kommunikation von Experten und Betroffenen in der Selbsthilfe wird die gesundheitliche Versorgung der Patienten sinnvoll ergänzt", sagt Ralf Stähler, Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin.

Die Zusammenarbeit findet im Rahmen des Projektes "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus in Berlin" statt. An dem Vorhaben mit Unterstützung des BKK Landesverbandes Mitte beteiligten sich bisher 21 Kliniken.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spermien auf Dope

Vielleicht sollten besser ältere als jüngere Männer kiffen: Cannabis scheint die Fruchtbarkeit zu mindern, aber vor Prostatakrebs zu schützen. mehr »

Mit Mikroben gegen Asthma

Künftige Asthma-Therapien könnten neben Antikörpern auch Mechanismen der körpereigenen Entzündungshemmung nutzen – oder Helicobacter pylori. mehr »

Ein Nigerianer und ein Serbe sichern die Versorgung im Norden

Lunden ist gelungen, woran andere Regionen scheitern: In einer kommunalen Eigeneinrichtung sichern zwei Ärzte ab Mai die Versorgung. mehr »