Ärzte Zeitung, 14.12.2011

Haustarifvertrag für Mainzer Uniklinik vereinbart

MAINZ (chb). Der Marburger Bund hat für die 850 Ärzte an der Uniklinik Mainz einen Haustarifvertrag abgeschlossen.

Danach steigen die Gehälter der Ärzte rückwirkend zum 1. Juli 2011 um 2,5 Prozent und werden zum Jahresbeginn um weitere 1,6 Prozent erhöht.

Erst Anfang November hatte der MB, kurz vor Beginn eines Arbeitskampfes, für die Uniklinken, die der Tarifgemeinschaft der Länder angehören, eine Gehaltserhöhung von 3,6 Prozent vereinbart (wir berichteten).

Für MB-Chef Rudolf Henke geht von dem Mainzer Vertrag eine Signalwirkung aus: "Der Mainzer Abschluss zeigt, dass große Klinikarbeitgeber am Verhandlungstisch auch ohne Arbeitskampf zu vernünftigen Tarif-Lösungen mit dem MB in der Lage sind", sagte Henke.

Der MB konnte für die Mainzer Ärzte weitere Verbesserungen herausholen. So werden die Zuschläge für die Nachtarbeit deutlich erhöht und die Zahl der Bereitschaftsdienste soll fünf pro Monat nicht übersteigen.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (12221)
Organisationen
Marbuger Bund (1149)
Personen
Rudolf Henke (524)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Natürliche Cholesterinsenker" bei Statin-Intoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel als "natürliche Cholesterinsenker" sind umstritten. Bei Patienten mit Statinunverträglichkeit können sie aber hilfreich sein. Was empfehlen Experten? mehr »

Bei der Digitalisierung viel Luft nach oben

Die KBV hat nachgefragt, was sich in Sachen Digitalisierung in den Arztpraxen schon getan hat. Fazit: Manches ist schon umgesetzt. Wo sind noch ungenutzte Chancen? mehr »

Forscher entdecken Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben

12.43Eine Pilotstudie hat winzige Plastikpartikel in menschlichen Stuhlproben gefunden – weltweit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat unterdessen eine erste Stellungnahme abgegeben. mehr »