Ärzte Zeitung, 10.01.2012

Kliniken dürfen Skoliose ambulant behandeln

BERLIN (af). Menschen mit bestimmten Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose) können sich seit Jahresbeginn ambulant in spezialisierten Krankenhäusern zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln lassen.

Einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) hat das Gesundheitsministerium bestätigt.

Die Aufnahme der Skoliose in den Paragrafen 116b SGB V bedeutet, dass ihre Behandlung ab 2013 unter die spezialfachärztliche Versorgung fällt. Deren Regeln werden derzeit ausgearbeitet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »