Ärzte Zeitung, 23.01.2012

Neues Gütesiegel für Kinderkliniken erstmals verliehen

BERLIN (ava). Das neue Gütesiegel "Ausgezeichnet. Für Kinder" ist in Berlin an die ersten 20 von 143 geprüften Kinderkliniken übergeben worden.

Entwickelt wurde das Siegel von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK), der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH).

Um das Siegel zu erhalten, müssen die Kliniken Standards für die multiprofessionelle und interdisziplinäre Versorgung erfüllen. Neben einer guten Basisversorgung wird auch Wert auf Netzwerke gelegt, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglichen.

Ein wichtiges Kriterium für die Verleihung des Siegels ist es, dass Kinder nicht alleine in der Klinik sein müssen. So müssen alle Kinderkliniken darlegen, bis zu welchem Alter des Kindes eine Begleitperson kostenlos mit aufgenommen wird.

www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11851)
Organisationen
DGKCH (22)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »