Ärzte Zeitung online, 25.01.2012

Rhön Favorit bei Horst Schmidt

WIESBADEN (ine). Die Rhön Klinikum AG soll zu 49 Prozent Partner der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) werden. Das hat Wiesbadens Bürgermeister und Klinikdezernent Arno Großmann vorgeschlagen.

Am 24. Januar soll darüber im Magistrat und den Ausschüssen beraten werden. Am 9. Februar wird der Antrag den Stadtverordneten zur Abstimmung vorgelegt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Juni beschlossen, einen Minderheitsgesellschafter für die HSK zu suchen.

Drei Bieter - Sana, Helios und Rhön - kamen in die engere Wahl. Rhön habe sich verpflichtet, die Kliniken komplett zu entschulden und auch einen dringend benötigten Neubau zu finanzieren, so Großmann in einer Mitteilung.

Zudem habe Rhön zugesagt, bis Ende 2015 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Geplant sei, so Großmann, dass die Landeshauptstadt den Vorsitz im Aufsichtsrat der HSK Rhein Main GmbH hat.

Aufgabe des Rhön-Klinikum sei es, das Tagesgeschäft zu managen. Die Rhön Klinikum AG betreibt in Wiesbaden bereits zwei Kliniken - die DKD und die Aukammklinik.

Die HSK haben derzeit einen Schuldenstand von mehr als 100 Millionen Euro. Der Kaufpreis beträgt nach Medienberichten mehr als 300 Millionen Euro.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11422)
Organisationen
Rhön Klinikum (60)
Personen
Horst Schmidt (40)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »