Ärzte Zeitung, 02.04.2012
 

Leipziger Klinik St. Georg kooperiert mit China

LEIPZIG (tt). Das Leipziger Klinikum St. Georg will seine Kooperation mit dem chinesischen Hospital Nanjing Gulou intensivieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt in Leipzig von Vertretern beider Häuser unterschrieben.

In der Kooperationsvereinbarung, die für die kommenden vier Jahre gilt, wurden unter anderem gegenseitige Besuche von Fachspezialisten vereinbart, weiterhin Stipendien für Fortbildungen und ein Ausbau der Kooperation in der Forschung.

Das St. Georg verspricht sich durch den Austausch Erkenntnisse in der Anwendung alternativer Heilmethoden, heißt es in einer Erklärung.

Nanjing ist seit 1998 Partnerstadt von Leipzig - seitdem gibt es auch regelmäßige Treffen zwischen Vertretern beider Kliniken. Dr. Lutz Günther, Chefarzt des St. Georg und Leiter des dortigen Zentrums für komplementäre Medizin, hat bisher schon drei Gastärzte begrüßt.

"Die Kooperation hat den Vorteil, dass auf den Erfahrungsschatz von Ärzten zurückgegriffen werden kann, die die Gesamtheit der Traditionellen Medizin überblicken", erklärte Günther.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »