Ärzte Zeitung, 16.10.2012

GBA

Neue Datenbank für Klinikqualitätsberichte

BERLIN (eb). Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Referenzdatenbank mit Qualitätsberichten der Kliniken freigeschaltet. Durch die Reporte können Ärzte und Patienten die Leistungen von Kliniken vergleichen. Krankenkassen können sie auswerten und auf Basis dessen, ihren Versicherten Kliniken empfehlen.

Durch die Referenzdatenbank sind laut GBA nun auch die teilweise ausführlicheren Qualitätsberichte lesbar, die in der Computersprache Extensible Markup-Language (XML) formuliert sind.

Die Datenbank wandele sie in ein für Menschen lesbares PDF. Kliniken sind seit 2003 gesetzlich verpflichtet, regelmäßig strukturierte Qualitätsberichte zu veröffentlichen.

Auch bislang müssen sie die Qualitätsberichte in zwei Versionen erstellen: Über die Internetsuchmaschinen (sogenannte Klinikportale) der Krankenkassen sei die übersichtlich aufbereitete, jedoch weniger detaillierte Version als PDF-Datei zu finden.

Als Datengrundlage für die Kliniksuchmaschinen werde zudem eine maschinenlesbare, teils viel ausführlichere Version erstellt. Sie sei in der Extensible Markup-Language (XML) formatiert, die nicht als Fließtext vom Menschen lesbar ist, heißt es in einer Mitteilung des GBA.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Aspekte schinden den Körper von Astronauten

Die Forschung auf der ISS liefert wichtige Erkenntnisse, ist aber Schwerstarbeit für den Organismus. Was passiert dabei mit dem Körper genau – und wozu das Ganze? mehr »

GBA warnt Spahn vor GKV-Systembruch

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Doch glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »