Ärzte Zeitung, 18.10.2012

Pflege-Kongress

Kliniken müssen Social Media nutzen

Kliniken müssen Social Media intensiver nutzen

HAMBURG (eb). Viele Kliniken sind zu altmodisch: Sie sollten Social Media gezielt nutzen, um gutes Personal zu finden - parallel zur Entwicklung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur.

Darauf verweist Anja Lüthy, Professorin für Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Brandenburg im Vorfeld des 10. Gesundheitspflege-Kongresses, der am 26. und 27. Oktober in Hamburg stattfindet.

"Um Mitarbeiter der jüngeren Generation zu gewinnen, müssen die Krankenhäuser für einen ansprechenden Webauftritt sorgen, Online-Anzeigen auf einschlägigen Portalen schalten und sich bei Youtube und Facebook präsentieren", so die Marketing-Expertin, die seit vielen Jahren nebenberuflich auch Führungskräfte deutscher Kliniken coacht.

"Viele Häuser setzen stattdessen auf Headhunter und Leihfirmen, was sie sehr teuer zu stehen kommt."

Was können Kliniken in Sachen Personalmarketing von anderen Branchen lernen? Darüber wird die Professorin auf dem Kongress, der von Springer Medizin und dem Magazin Heilberufe veranstaltet wird, referieren.

Zum Beispiel "Channelmanagement": Das heißt, alle Social-Media-Aktivitäten systematisch koordinieren, die vor allem die Generation Y ansprechen sollen. Auf diese "internetaffine Generation" der 20- bis 25-Jährigen, so Lüthy, sollten sich die Häuser mehr einstellen.

Anmeldung zum Fachkongress: www.heilberufe-kongresse.de oder bei andrea.tauchert@springer.com

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Breite Front gegen impfende Apotheker

Auch Apotheker sollen künftig Grippe-Impfungen durchführen, so plant es die Koalition. Die Ärzte sind entsetzt – und laufen dagegen Sturm. mehr »

Arztmimik entscheidet über Therapieerfolg

Ist der Arzt überzeugt von einer Behandlung oder zweifelt er selbst am Erfolg? An der Mimik des Mediziners lesen Patienten das ab – und das beeinflusst die Therapiewirkung immens, so eine Studie. mehr »

Uniklinik vertagt HeiScreen-Bericht

Mit dem Hinweis auf die Unschuldsvermutung untersagt das Verwaltungsgericht dem Heidelberger Uniklinikum, Aussagen über die Rolle des Forschungsleiters in der Causa Bluttest zu machen. mehr »