Ärzte Zeitung, 25.10.2012

Uni Rostock

1000 Bewerber für Medizinstudium

ROSTOCK (di) Rund 1000 junge Menschen haben sich für das bevorstehende Wintersemester um 214 Medizinstudienplätze an der Universität in Rostock beworben. Sie kommen aus allen Bundesländern sowie aus Skandinavien, Österreich und Griechenland.

Die Abbrecherquote bei Medizinstudierenden liegt in Rostock zwischen zwei und drei Prozent. 20 Prozent der Bewerber kommen über die Abiturbestnote ins Studium. Diese liegt bei 1,1.

"Das ist naturwissenschaftlich dominiert. Deshalb werden entsprechende Talente mit exzellenten Leistungen in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik aber auch in Deutsch und Englisch durch eine Gewichtung dieser Noten auf dem Abiturzeugnis bevorzugt", sagt Studiendekan Professor Thomas Mittlmeier.

Ausschlaggebend ist aber nicht nur die Abiturnote. "Wir suchen keine Fachidioten, sondern authentische Persönlichkeiten", so der Studiendekan.

Wer einen Abiturdurchschnitt von 1,9 nicht überschreitet darf sich einem halbstündigen Auswahlgespräch mit zwei Professoren stellen.

Am Ende zählt dieses Gespräch mit 49 Prozent, mit 51 Prozent fällt die gewichtete Abiturnote in die Waagschale für die Entscheidung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »