Ärzte Zeitung, 06.11.2012

DKG fordert

Kassenüberschüsse in Versorgung investieren

BERLIN (dpa). Angesichts der Milliardenüberschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung fordern die deutschen Krankenhäuser mehr Geld für die medizinische Versorgung.

In einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Bundestagsabgeordneten verlangt der Präsident der Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer: "Wenn nunmehr in der Koalition über die Verwendung der Überschüsse beraten wird, bitten wir dringlichst zu berücksichtigen, dass zunächst und zuallererst die Mittel zur Verbesserung der medizinischen Versorgung - insbesondere dort, wo sie weggenommen wurden - einzusetzen sind."

Die Kliniken tragen laut Dänzer durch die von der Koalition beschlossenen Kürzungen in Milliardenhöhe zu den Überschüssen bei.

Der Brief sollte am Freitag laut DKG in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und am Wochenende in der "Welt am Sonntag" veröffentlicht werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie Blinde bei der Brustkrebsvorsorge helfen

Mit blinden Helferinnen will eine Initiative die Brustkrebsvorsorge besser machen. Eine Studie zeigt: Ihr Einsatz hat sich bewährt – mit Einschränkungen. mehr »

So rechnen Ärzte IGeL korrekt ab

IGeL-Abrechnungen führen immer wieder zu Streit mit Patienten oder privaten Kostenträgern, der bis vor den Kadi geht. Hier kommt es auf Details an – und Finger weg von Pauschalen! mehr »

Wer an Darmkrebs stirbt, hat oft das Screening vernachlässigt

Wie wichtig ein regelmäßiges Darmkrebs-Screening ist, wird in einer Untersuchung erneut deutlich. Bei den allermeisten Darmkrebstodesfällen war dies vernachlässigt worden. mehr »