Ärzte Zeitung, 14.02.2013

Kreiskliniken Biberach

Sana hält nun die Mehrheit

BIBERACH. Nach erfolgter Zustimmung des Kartellamtes hat der private Klinikkonzern Sana jetzt offiziell die Mehrheit an den Kliniken des Landkreises Biberach übernommen. Sana hält damit 74,9 Prozent der Anteile, den Rest als Minderheitsgesellschafter weiterhin der Landkreis Biberach.

Bei den Kreiskliniken Biberach sind rund 1600 Mitarbeiter beschäftigt. Der Verbund umfasst drei Akutkliniken, ein ambulantes Gesundheitszentrum, eine geriatrische Reha-Klinik und drei Pflegeheime.

In der Lokalpresse wird nun spekuliert, dass die Übernahme durch Sana einen Stellenabbau nach sich ziehen könnte. Mitarbeiter mit befristeten Verträgen müssten wohl um eine Verlängerung bangen, schreibt etwa die "Südwest Presse". (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »