Ärzte Zeitung, 22.02.2013

Rhön

Gewinn von 110 Millionen Euro angepeilt

BAD NEUSTADT/SAALE. Der Krankenhausbetreiber Rhön hat 2012 wegen Problemen im Klinikum Gießen-Marburg einen Gewinnrückgang von 43 Prozent auf 92 Millionen Euro verbucht.

Wegen des starken Zuwachses an Patienten legte der Umsatz um neun Prozent auf 2,86 Milliarden Euro zu, teilte der Konzern bei Vorlage der vorläufigen Zahlen mit.

Im laufenden Geschäftsjahr soll sich der Konzerngewinn wieder auf 110 Millionen Euro verbessern. (eb)

[22.02.2013, 13:59:42]
Dr. Birgit Bauer 
Siehe da!
Da haben wir ja die Gelder die für vernünftige Gehälter und ausreichende Stellen im Pflegebereich fehlen.
Es ist für mich völlig unverständlich, dass es in unserem Land möglich ist, mit einem aus Pflichtbeitragsgeldern finanziertem System derartige Gewinne zu erwirtschaften.
Und die Politik schweigt und schaut zu und die Bundestagsmitglieder freuen sich über Posten im Aufsichtsrat!
Wann bekommt Deutschland endlich ein vernünftig strukturiertes Gesundheitswesen was dem Solidargedanken auch entspricht.
M.f.G. B.Bauer zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »