Ärzte Zeitung, 21.06.2013

Nordrhein

KV klärt über Klinikeinweisung auf

KÖLN. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) möchte dazu beitragen, dass die Über- oder Einweisung von Patienten aus den niedergelassenen Praxen in Krankenhäuser möglichst reibungslos verläuft.

Sie stellt den Praxen einen Flyer zur Verfügung, der die Patienten über die verschiedenen Formen der Behandlung in der Klinik aufklärt.

In ihrer Mitgliederzeitschrift "KVNo aktuell" hat die KV den Ärzten gleichzeitig einen Überblick darüber geliefert, was sie bei einer Einweisung von Patienten ins Krankenhaus beachten müssen, welche Leistungen die Kliniken von ihnen erwarten dürfen und was bei einer Überweisung zur ambulanten Versorgung in einem Krankenhaus zu beachten ist.

"Die Verunsicherung in den Praxen ist bei diesem Thema groß", sagt der KVNo-Vorsitzende Dr. Peter Potthoff. Bei der KVNo würden immer wieder Fragen zu den Abläufen und den benötigten Formularen auflaufen. Die gezielte Information von Ärzten und Patienten soll helfen, den Praxisalltag reibungsloser zu gestalten, hofft er.

Mit der Krankenhausgesellschaft, den Kassen und dem Landesgesundheitsministerium entwickelt die KVNo ein Überleitungsmanagement, um Versorgungsbrüche zwischen Praxis und Klinik zu vermeiden.

Die Information der Praxen sei dazu eine flankierende Maßnahme, sagt Potthoff. "Das Überleitungsmanagement betrifft vor allem die medizinischen Inhalte, wir wollen auch die organisatorische Seite begleiten." (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »