Ärzte Zeitung, 27.06.2013

Bundeskartellamt

Klinikfusionen wurden meist genehmigt

BERLIN. Das Bundeskartellamt verzeichnete für die Jahre 2011 und 2012 insgesamt 30 angemeldete Zusammenschlussvorhaben zwischen Krankenhäusern. Das geht aus dem Bericht des Kartellamtes für den entsprechenden Zeitraum hervor.

Der größte Teil der Fusionsvorhaben betreffender Krankenhäuser wurde laut Bericht genehmigt. Eine Ausnahme stellte die Untersagung der geplanten Übernahme des Agaplesion Hochstifts Worms durch das Klinikum Worms dar.

Laut Kartellamt wäre dem Klinikum Worms dadurch eine marktbeherrschende Stellung auf dem lokalen Krankenhausmarkt zugewachsen.

Die 2009 erfolgte Untersagungsentscheidung im Fall der angestrebten Fusion der Gesundheit Holding Nordhessen und der Gesundheitsholding Werra-Meißner sei mit der Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde durch den Bundesgerichtshof rechtskräftig geworden.

Im Bericht weist das Kartellamt auch auf die noch offene Zukunft der Rhön-Klinikum AG hin. (maw)

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (12425)
Organisationen
Rhön-Klinikum (184)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »