Ärzte Zeitung online, 23.07.2013
 

Klinikum Pasing

Spezialist für Neuroborreliose angestellt

Seit diesem Monat gehört Dr. Tobias Rupprecht zum Team der Neurologie. Damit arbeitet einer der wenigen Experten in Deutschland für die Diagnostik und Therapie der Neuroborreliose nun in dem Münchener Klinikum.

MÜNCHEN. Wie die Trägergesellschaft Röhn mitteilt, ist Privatdozent Dr. Tobias Rupprecht seit Juli als leitender Oberarzt in der Neurologie am Klinikum München Pasing beschäftigt.

Er ist Facharzt für Neurologie mit der Zusatzbezeichnung spezielle neurologische Intensivmedizin. Sein Schwerpunkt liegt dabei im Feld der Neuroinfektiologie.

Rupprecht gilt als einer der Experten für die Diagnostik und Therapie der Neuroborreliose in Deutschland. Sein Beitrag zur Entdeckung des Biomarkers "CXCL13" brachte ihm 2007 den Stiftungspreis der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik ein.

Außerdem ist er Mitautor der europäischen Leitlinien für die Diagnostik und Therapie der Neuroborreliose.

Zuvor war Rupprecht am Klinikum Dachau als Oberarzt in der Neurologie tätig. Dort wird er - zusätzlich zu seiner Tätigkeit in München - auch weiterhin für die Neuroborreliose-Patienten zuständig sein, heißt es. (mh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »