Ärzte Zeitung, 12.11.2013

Abbau

Rhön streicht Stellen in der Konzernzentrale

BAD NEUSTADT. Der private Klinikbetreiber Rhön streicht nach dem Verkauf eines Großteils seiner Krankenhäuser an Wettbewerber Helios mehr als die Hälfte der Jobs in der Konzernzentrale.

Laut einer Mitteilung von Montag sollen 130 bis 150 der 220 Arbeitsplätze im unterfränkischen Bad Neustadt abgebaut werden.

Durch den im September angekündigten Verkauf von 43 Kliniken schrumpft Rhön auf ein Drittel seines bisherigen Umsatzes. "Dies macht eine Anpassung der Verwaltungsstrukturen notwendig", heißt es.

Es werde auch betriebsbedingte Kündigungen geben. Diese wolle das Unternehmen aber so gering wie möglich halten.

Rhön-Chef Martin Siebert kündigte an, "die notwendige Personalanpassung verantwortlich, fair und sozialverträglich umsetzen" zu wollen.

Der börsennotierte Konzern hatte sich bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche zuversichtlich gezeigt, bis Ende des Jahres einen Großteil des Verkaufs abzuwickeln.

Das Unternehmen will sich nach dem Milliarden-Deal Siebert zufolge auf spitzenmedizinische Angebote auf dem Niveau der Uni- und Fachkliniken konzentrieren. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »