Ärzte Zeitung, 10.12.2013

Brandenburger Kliniken

Maßnahmenbündel wegen Antibiotika-Resistenzen nötig

POTSDAM. Die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg (LKBB) macht den Umgang mit Antibiotika in Krankenhäusern zum Thema.

"Wir müssen in unseren Krankenhäusern alles tun, um die Wirksamkeit der vorhandenen Antibiotika zu erhalten und die weitere Ausbreitung von Resistenzen zu vermindern", forderte Geschäftsführer Dr. Jens-Uwe Schreck bei einer Veranstaltung der LKBB.

Auch lokale Trends der Resistenzentwicklung müssten bei der Einführung von Antibiotika-Programmen in den Kliniken beachtet werden, so Schreck.

Bei der LKBB-Veranstaltung diskutierten Experten über Strategien und Maßnahmen zum richtigen Einsatz von Antiinfektiva, die Auswahl der Medikamente, ihre Darreichungsform, Dosierung und Anwendungsdauer. Schreck verwies darauf, dass die Kliniken bereits verpflichtet seien, Art und Umfang ihres Verbrauchs an Antibiotika zu analysieren und Anpassungen vorzunehmen.

"Ziel ist ein differenzierter Umgang mit Antibiotika und eine hohe Qualität der antiinfektiven Behandlung unserer Patienten", so der Geschäftsführer. Am Ende gehe es um die Qualität der Behandlung und um die Sicherheit der Kranken. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Zwischen Trauer und Krankenversorgung

19:10Spanien steht unter Terror-Schock: Nach den Attacken in Barcelona und im Badeort Cambrils wurden die Verletzten in 15 Krankenhäusern in Barcelona und Tarragona behandelt. Die „Ärzte Zeitung“ berichtet fortlaufend über die Situation vor Ort. mehr »

3-D-Druck ersetzt Gips-Zahnabdrücke

Die 3-D-Technologie hat längst Einzug in die Medizin gehalten. In München gibt es eine volldigitale Kieferorthopädie-Praxis. Vom Scan bis zum 3-D-Druck des Zahnmodells läuft alles digital. mehr »