Ärzte Zeitung, 05.02.2014

Berlin

Senat gönnt Charité deutlich höhere Zuschüsse

BERLIN. Die Berliner Uniklinik Charité erhält 2017 insgesamt 12,7 Millionen Euro mehr Geld als 2013. Das sieht der neue Charité-Vertrag des Berliner Senats vor.

Die Zuschüsse des Landes Berlin für Lehre und Forschung an Europas größte Uniklinik steigen damit in vier Jahren um 6,5 Prozent. Von 195,1 Millionen Euro im vergangenen Jahr werden sie schrittweise auf 207,8 Millionen Euro im Jahr 2017 angehoben.

2014 liegen sie bei 198,6 Millionen Euro. Die elf staatlichen Hochschulen in Berlin sollen 2017 insgesamt 11,5 Prozent mehr zur Verfügung haben als 2013.

"Angesichts der nach wie vor schwierigen Haushaltlage sind diese Steigerungen ein echter Erfolg für die Wissenschaftsstadt Berlin", so Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bei der Vertragsunterzeichnung.

Mit den neuen Hochschulverträgen wurden weitere Ziele. Dazu zählen unter anderem die Gründung der "Berlin School of Public Health" und die Weiterentwicklung des Modellstudienganges Medizin an der Charité. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »