Ärzte Zeitung, 02.07.2014

Aktion gestartet

"Rettet die Kinderstation"

BERLIN. Kinderabteilungen in Kliniken müssen finanziell wieder auf eine sichere Basis gestellt werden. Darauf machen Bundesärztekammer, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland anlässlich der Gespräche zur Klinikreform aufmerksam. Sie schlagen einen Sicherstellungszuschlag für Kinderkliniken in schwachen Regionen vor.

Denn gerade kleinere Häuser könnten die Vorhaltekosten über DRG nicht refinanzieren, ebenso Aufwendungen für die Notfall- und Akutbehandlung oder Kosten, die die GBA-Richtlinie zur Versorgung von Frühchen mit sich bringt. Entsprechend sei die Zahl der Kinderabteilungen erheblich gesunken: auf 364 im Jahr 2010, wie es auf dem Hauptstadtkongress hieß. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So will Deutschland den Zuckerberg bezwingen

16:00 UhrZu viel und zu schlecht gekennzeichnet: Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesunde Ernährung. Die Politik will nun eingreifen. mehr »

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »