Ärzte Zeitung, 26.11.2014

Berlin

Energiesparer Vivantes Klinik ausgezeichnet

BERLIN. Das Vivantes Klinikum Neukölln hat durch konsequentes Energie-Management seit dem Jahr 2003 rund 15 Millionen Euro Energiekosten und 400.000 Megawattstunden Energie gespart. Es ist nun zum zweiten Mal als "Energiesparendes Krankenhaus" vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ausgezeichnet worden.

Dieses Siegel erhielt das Berliner kommunale Großkrankenhaus erstmalig 2008. Es wurde nun nach Unternehmensangaben durch zusätzlich erzielte Energieeinsparungen erneuert. Trotz gestiegener Bettenzahl hat das Neuköllner Klinikum den Kohlendioxid-Ausstoß seit dem Jahr 2008 um weitere 19 Prozent gesenkt.

Der Geschäftsführende Direktor des Vivantes-Klinikums Christian Dreißigacker verweist auf die Vorbild-Funktion des Hauses in öffentlicher Trägerschaft: "Wir haben beim Klimaschutz eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen gleichzeitig Ressourcen sparen", so Dreißigacker.

Das Baumanagement habe es durch gezielte Optimierungen und Baumaßnahmen geschafft, in den letzten fünf Jahren zusätzliche 4111 Tonnen CO2 zu vermeiden. "Schön wäre, wenn wir damit zum Vorbild für andere Gesundheitseinrichtungen werden könnten", so Dreißigacker weiter. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »