Ärzte Zeitung online, 12.02.2015

Kieler Keim-Krise

Weiterer Patient am UKSH gestorben

KIEL. Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist ein weiterer Patient, bei dem Acinetobacter baumannii nachgewiesen wurde, gestorben.

Nach Angaben des UKSH starb der Patient aufgrund seiner schweren Erkrankung.

"Der Nachweis des Keims auf der Hautoberfläche des Patienten steht in keinem Zusammenhang mit der Ursache des Versterbens", teilte das UKSH mit.

Schon bei Einlieferung durch den Notarzt seien die Ärzte aufgrund der Schwere der Erkrankung von einer "absehbaren Lebenserwartung" ausgegangen.

Insgesamt sind am UKSH wie berichtet 31 Patienten positiv getestet worden.

Derzeit befinden sich noch elf dieser Patienten auf Isolierstationen am UKSH, 13 positiv getestete Patienten sind gestorben. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

EU muss den Patienten dienen!

Bis Sonntag wird das neue EU-Parlament gewählt. Die deutsche Ärzteschaft warnt vor zuviel Einfluss der EU auf das deutsche Gesundheitssystem. mehr »

Der Königsweg für den richtigen Datenschutz ist umstritten

Am Samstag jährt sich das Inkrafttreten der DSGVO zum ersten Mal. Doch noch immer ist vielen Ärzten einiges unklar. Die Datenschützer aus Bayern tun sich mit strikten Ansichten hervor – stehen damit aber nicht allein. mehr »

Kliniken für ambulante Behandlung öffnen

Vorschläge der Bund-Länder-Arbeitsgruppe sehen vor, den Versorgungsauftrag für Krankenhäuser auszuweiten. Außerdem soll eine neue sektorenübergreifende Struktur die Versorgung deutlich patientenzentrierter machen. mehr »