Ärzte Zeitung, 17.06.2015

Uniklinikum Frankfurt

Nur einen Tag Wartezeit auf Facharzttermin

FRANKFURT/MAIN. Am Universitätsklinikum Frankfurt führt die Medizinische Klinik 1 ein Programm zur schnellen Terminvergabe und Diagnostikkoordination ein, das eine frühestmögliche Krebserkennung garantieren soll.

Zuweiser sollen dabei einen festen Ansprechpartner haben, der binnen einer Woche einen abschließenden Befund sicherstellt, so die Klinik.

In Deutschland warten viele Patienten über drei Wochen auf einen Facharzttermin. Dies will die Uniklinik im Sinne eines Fast-Track-Verfahrens spürbar beschleunigen - und die Wartezeit auf einen einzigen Arbeitstag reduzieren.

Binnen sieben Tagen solle die Abklärung mit allen nötigen Diagnoseschritten abgeschlossen sein.

Den zuweisenden niedergelassenen Haus- und Fachärzten der Patienten steht laut Klinik ein kontinuierlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der stets über eine feste Telefonnummer und E-MailAdresse erreichbar ist.

Dieser sichere und synchronisiere vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt auch den Informationsfluss zwischen Praxis und Klinik.

"Der Kampf gegen den Krebs und für einen Patienten ist heute eine komplexe Gruppenleistung. Wir wollen mit Haus- und Fachärzten hierbei eng und vertrauensvoll kooperieren", resümiert Professor Stefan Zeuzem, Direktor der Medizinischen Klinik 1. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »