Ärzte Zeitung, 08.07.2015

Forschung

Fördermittel für innovative Transplantate

HANNOVER. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich (SFB) 738 "Optimierung konventioneller und innovativer Transplantate" für weitere vier Jahre mit insgesamt 12,5 Millionen Euro.

In diesem seit 2007 bestehenden Verbund arbeiten Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gemeinsam mit Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig.

"Unser Ziel ist es, dass transplantierte Organe lange funktionieren und, dass wir neue alternative Therapien zur Organtransplantation finden. Zudem ist es wichtig, die Bevölkerung offen über die Chancen der Transplantation zu informieren, damit die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland wieder ansteigt", sagt Professor Michael Manns, Sprecher des SFB 738 und Direktor der MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie.

In den kommenden vier Jahren stünden die Mechanismen der Immuntoleranz, Organalterung sowie Immunreaktionen nach Stammzelltransplantation im Mittelpunkt der Forschungen. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »