Ärzte Zeitung, 05.02.2016
 

Charité

Foodwatch kritisiert Coca-Cola-Kooperation

BERLIN. Die Berliner Uniklinik Charité ist in die Kritik der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch geraten.

Foodwatch fordert die Charité zu einem sofortigen Stopp ihrer Kooperation mit dem Getränkehersteller Coca Cola auf.

Rund eine Million Euro soll die Charité den Angaben zufolge seit 2010 von Coca Cola erhalten haben.

Foodwatch hält das für inakzeptabel und kritisiert, dass der SoftDrink-Konzern ausgerechnet Forschungsprojekte und eine Plattform zum Thema Herzerkrankungen finanzierte, für deren Entstehung zuckerhaltige Getränke mitverantwortlich seien.

Die Charité teilte mit, dass die Kooperation 2015 ausgelaufen und eine Verlängerung nicht geplant sei. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »