Ärzte Zeitung, 11.02.2016

Schleswig-Holstein

Regio-Kliniken buhlen um Pflegepersonal

ELMSHORN. Die Personalnot in der Pflege steigert die Kreativität der Arbeitgeber. Die Regio-Kliniken nördlich von Hamburg locken Absolventen der Pflegefachschulen mit dem "Regio-Starterprogramm" - kleiner Dienstwagen, höheres Einstiegsgehalt, Mentorenbetreuung und spezielle Fortbildungen inklusive.

Im Gegenzug verpflichten sich die Neueinsteiger, ein Jahr lang flexibel an jedem der Standorte in Elmshorn, Pinneberg und Wedel einsetzbar zu sein. Das klingt aufwendiger, als es ist: Jede Pflegekraft hat einen festen Einsatzort und einen verlässlichen Dienstplan.

Bei Änderungen muss der Beschäftigte aber bereit sein, auch an den anderen Standorten zu arbeiten.

Regio-Pflegedirektor Georg Opgenoorth will das Unternehmen mit dem Programm für Berufseinsteiger attraktiver machen und zugleich Flexibilität und Einsatzbereitschaft belohnen. Das hat nach seiner Ansicht den Vorteil, dass die neuen Kräfte schnell unterschiedliche Fachbereiche und Stationen kennenlernen.

Das Starterprogramm soll fünf Bewerbern für ein Jahr offenstehen. Der Arbeitsvertrag gilt aber unbefristet. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Spahn kritisiert Stimmungsmache der Ärzte

Die Ärzte sind verärgert über Spahns Versorgungsgesetz. Der Gesundheitsminister stellt gegenüber der "Ärzte Zeitung" irritiert klar: Die KBV hat am Gesetz mitgearbeitet. mehr »

Glücklich und zufrieden mit dem Job

Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten gerne in ihrem Beruf und würden ihn wieder ergreifen. Der Ärztemonitor zeigt auch: So viele Ärzte wie nie zuvor sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Situation. mehr »