Ärzte Zeitung, 20.05.2016
 

Hessen

Kliniken wollen schneller an ihr Geld

WETZLAR. Die hessischen Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft fordern eine schnellere Bezahlung ihrer Leistungen. Laut einer Umfrage unter den Mitgliedern der Branchenvereinigung Klinikverbund Hessen beliefen sich die ausstehenden Forderungen der beteiligten Häuser - 18 Klinikunternehmen mit 30 Standorten - gegenüber den Kassen Ende März auf 230 Millionen Euro.

"Das ist deutlich zuviel" moniert Verbandsvorsitzender Richard Kreutzer. Er verweist auf einen Beschluss des Hessischen Landkreistages, der sich unter anderem dafür ausspricht, die Forderungslaufzeit von 30 auf 14 Tage zu verkürzen und strittige Vergütungen bis zu einer gerichtlichen Entscheidung ungekürzt auszuzahlen. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »