Ärzte Zeitung, 30.06.2016

Wirtschaftsauskunftei

Klinikpleiten zählen zu größten Insolvenzen

NEUSS. Insolvenzen sind in Deutschland weiter rückläufig. Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gab es im ersten Halbjahr 2016 mit 10.750 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 6,8 Prozent weniger Unternehmenspleiten.

38.250 Verbraucherinsolvenzen seien zu verzeichnen gewesen - ein Rückgang um 5,1 Prozent.Zu den großen Insolvenzen zählt Creditreform die des Südhessischen Klinikverbunds, der verschiedene Krankenhäuser betreibt. Mehrheitsgesellschafter ist das Universitätskrankenhaus Mannheim.

Der Klinikbetrieb gehe im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung vorerst weiter. Auch die Ruland Kliniken, die Reha-Einrichtungen an fünf Standorten im Schwarzwald betreibt, stünden vor dem Aus.

Der Klinikbetrieb laufe vorerst normal weiter. Das Unternehmen strebe eine Sanierung in Eigenverwaltung an. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »