Ärzte Zeitung, 22.07.2016

München

Kostet Sparpolitik Klinikdirektor den Job?

MÜNCHEN. Der kaufmännische Direktor des Klinikums der Uni München Gerd Koslowski wird im Herbst 2017 seinen Posten aufgeben, weil der Aufsichtsrat seinen Vertrag nicht verlängert. Hintergrund ist nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" offenbar Koslowskis Sparpolitik, die bei den Klinikdirektoren zunehmend auf Widerstand gestoßen sein soll.

Das Klinikum erwirtschaftete auch im vergangenen Jahr einen Überschuss von 1,2 Millionen Euro. Kritiker werfen dem kaufmännischen Direktor jedoch vor, zu sehr gespart zu haben, in dem unter anderem Personalausgaben auf Kosten der verbliebenen Mitarbeiter drastisch gesenkt wurden. Viele Professoren fühlten sich in ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit eingeschränkt, so der Bericht. (sto)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »

Psychotherapeuten versus Regierung

Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »