Ärzte Zeitung online, 06.12.2016

Klinikum Mannheim

Auch 2016 in den roten Zahlen

MANNHEIM. Das Mannheimer Universitätsklinikum hat sich von der Affäre um verunreinigtes Op-Besteck noch immer nicht ganz erholt. Zwar sei das Haus finanziell auf einem guten Weg, jedoch sei auch dieses Jahr wieder mit einem Verlust zu rechnen, berichtet unter Berufung auf einen Kliniksprecher online die Südwest Presse.

2015 habe das Haus 40 Millionen Euro Miese gemacht, dieses Jahr werden es voraussichtlich -15 Millionen. An dem Ziel, bis 2020 wieder eine schwarze Null zu schreiben, werde festgehalten.

Die Fallzahlen hätten sich mittlerweile wieder erholt und lägen mit rund 40.500 im Zeitraum Januar bis Ende Oktober 2016 sogar etwas höher als vor dem Hygiene-Skandal im Herbst 2014, heißt es. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »