Ärzte Zeitung online, 16.05.2017

UKSH

Mehr Gewicht für Unimedizin im Vorstand

KIEL. Der Vorstand des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) wird um zwei Personen auf fünf aufgestockt. Neben Vorstandschef Professor Jens Scholz, dem kaufmännischen Vorstand Peter Pansegrau und der für Pflege und Patientenservice verantwortlichen Christa Meyer kommen Professor Ulrich Stephani, Dekan der Medizinischen Fakultät der Kieler Christian-Albrechts Universität, und Professor Thomas Münte, Vizepräsident Medizin an der Universität Lübeck, neu in das Gremium.

Damit erhält die Universitätsmedizin im Vorstand größeres Gewicht. Grundlage für die Erweiterung ist das in Kiel verabschiedete Gesetz zur Neuordnung der Hochschulmedizin, mit dem das Land unter anderem bessere Grundlagen für die wissenschaftliche, strukturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Standorte in Kiel und Lübeck schaffen will.

In der Öffentlichkeit wird auf die finanziellen Konsequenzen der Erweiterung hingewiesen. Die hauptamtlichen Posten sollen mit jeweils 130.000 Euro Jahresgehalt dotiert sein. Damit steigt das Volumen der Vorstandsgehälter insgesamt auf 1,4 Millionen Euro. Allerdings wird im Gegenzug der seit 2009 existierende Medizinausschuss aufgelöst. Dieser hatte unter anderem koordinierend zwischen den Standorten und dem UKSH gewirkt. Damit werden laut Medienberichten rund 300.000 Euro eingespart.(di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stärkung der Organspende – Sogar Grüne loben Spahn

Klare Verantwortlichkeiten, bessere Refinanzierung: Der Bundestag bewertet das geplante neue Organspende-Gesetz positiv. Doch die Grundsatzdebatte kommt erst noch. mehr »

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Fallwert steigt um 2,6 Prozent

Die Entwicklung der Arzthonorare tendiert in der GKV-Regelversorgung weiter nach oben – jedenfalls laut den jüngst verfügbaren Zahlen. mehr »