Ärzte Zeitung online, 01.06.2017

Mecklenburg-Vorpommern

Unimedizin Greifswald baut Landesschulden ab

GREIFSWALD. Die Unimedizin Greifswald hat keine Schulden mehr beim Land Mecklenburg-Vorpommern. Nach eigenen Angaben hat sich die Liquidität seit Anfang 2016 verbessert, was zum Abbau der Verbindlichkeiten geführt hat. 2015 musste das Land den Kreditrahmen noch auf die Rekordhöhe von 52 Millionen Euro anheben.

Als Gründe für die verbesserte Liquidität nannte das kaufmännische Vorstandsmitglied Marie le Claire unter anderem die Optimierung von Verwaltungsprozessen, verbesserte Abrechnungsprozesse, die Einwerbung von mehr Drittmitteln und höhere Erlöse in der Versorgung.

Für die Verluste der Vergangenheit machte sie unter anderem zu teure Mietverträge in der Medizintechnik und Investitionen aus Eigenmitteln wie etwa in den Mensaneubau verantwortlich. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

KBV kämpft um Autonomie der Ärzte

Die im TSVG enthaltenen verpflichtenden Mindestsprechzeiten sind der KBV nach wie vor ein Dorn im Auge. Der Vorstand fordert nun die Regierung auf, diesen Passus zu streichen. Und das ist nicht der einzige Änderungsvorschlag. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »