Ärzte Zeitung online, 05.02.2018

Klinikmanagement

Klinikum Eppendorf modernisiert Tierhaltung

HAMBURG. Die Hamburger Bürgerschaft hat grünes Licht für einen 32 Millionen Euro teuren Neubau in der Forschungstierhaltung auf dem Gelände des Uniklinikums Eppendorf gegeben. Mit dem Neubau sollen die räumliche Unterbringung der Tiere und die Arbeitsbedingungen des Personals verbessert werden. Die Kapazitäten werden laut UKE nicht erweitert.

Die neue Forschungstierhaltung wird eine Nutzfläche von rund 3000 Quadratmetern haben. Sie hält derzeit 475 Ratten, 125 Frösche, 26 Kaninchen, 22 Meerschweinchen, elf Frettchen, 15 Schweine und vier Schafe. Die Zahl der in Tierversuchen eingesetzten Tiere gibt das UKE für 2016 mit 28.000 an.

Zu den Tierversuchen betonte das Klinikum: "Einige medizinische und biomedizinische Forschungsprojekte des UKE sind wesentlich auf die Arbeit mit Tieren angewiesen. Dabei werden im UKE aber nur dann Tierversuche durchgeführt, wenn keine Alternativmethoden angewandt werden können." Mit dem Neubau soll im Sommer begonnen werden. (di)

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (12102)
Organisationen
UKE (807)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Honorar-Einigung erzielt!

18:30Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich nach siebenstündigen Verhandlungen auf das Honorar für 2019 geeinigt. mehr »

App sorgt für weniger Tage mit Migräne

Bei Einsatz einer Migräne-App lassen sich Kopfschmerztage merklich reduzieren – und zwar um 25 Prozent. Das geht aus einer Studie der Schmerzklinik Kiel und der TK hervor. mehr »

Die Zukunft gehört der sensorischen Zuckermessung

Die Zeiten, in denen sich Diabetiker zur Blutzuckermessung in den Finger stechen müssen, sind wohl bald vorbei. Sensor-Messsysteme bringen neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. mehr »