Ärzte Zeitung online, 09.11.2018

Donauwörth

Bereits 48 Patienten im Hepatitis-Skandal positiv getestet

NEU-ISENBURG. Im Hepatitis C-Skandal an der Donau-Ries-Klinik in Donauwörth (wir berichteten) wurden mittlerweile 48 Patienten positiv getestet, teilt der Bayrische Rundfunk mit. Weitere Fälle seien zu erwarten. Von den 1286 angeschriebenen Personen hätten einige ihren Wohnsitz im Ausland. Wie sich der Narkosearzt, der die Patienten infiziert haben soll, selbst angesteckt hat, sei offen.

Im November 2016 sei der Arzt noch negativ getestet worden. Ungeklärt sei, warum der routinemäßige Jahres-Check des Personals 2017 ausgefallen sei. Die Sache kam ans Licht, weil ein Hausarzt sich beim Landratsamt gemeldet hatte. Er hatte bei drei Patienten, die alle zuvor in der Klinik operiert worden waren, eine Hepatitis C-Infektion festgestellt. (ato)

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[12.11.2018, 09:36:45]
Dr.med. Elisabeth Grunwald 
Da der Kollege drogenabhängig ist
wundert es mich nicht, dass er irgendwann mal HCV positiv wird.
Was ich aber gar nicht verstehe, wie er so viele Patienten unabsichtlich anstecken konnte, nur durch seine Arbeit als Anästhesist. Das wirft alles was ich über die Übertragung von HCV weiß, über den Haufen. Wie kann sein Blut regelmäßig mit dem Blut des Patienten in Kontakt kommen?
Oder war es ganz anders?
Warte die Auflösung dieses Rätsels ab.  zum Beitrag »

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