Ärzte Zeitung online, 12.09.2019

Lernkonzept

Pflege-Wissen auffrischen in einer Minute

DORTMUND. Pflege-Fortbildung im Miniaturformat: Das Klinikum Dortmund setzt auf Plakate, auf denen Pflegekräfte in kurzer Zeit ihr Wissen zu einem Thema auffrischen können. Nach dem Konzept des „One Minute Wonder“ werden die Plakate dort platziert, wo die Pflegenden warten müssen, beispielsweise an der Maschine für eine Blutgasanalyse.

Die Plakate sind so gestaltet, dass die Leser wichtige Inhalte zu einem Thema innerhalb von einer Minute erfassen können. Im Klinikum Dortmund werden auf diese Weise Fakten zu Themen wie Dekubitus oder Propofol präsentiert, die Poster werden im Haus selbst erstellt. „Die Kosten für die Aktion sind gering, der Nutzen hingegen groß“, sagt Thomas Polok, Leiter der Intensivstation C22 in dem Haus. „Die Kollegen lernen so unterschwellig und innerhalb kurzer Zeit Fakten zu vielen verschiedenen Themen.“ Die Resonanz der Pflegekräfte auf das neue Angebot ist nach Angaben der Klinik positiv.

Die Idee zu „One Minute Wonder“ stammt aus Großbritannien, in Deutschland kommt sie im Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen schon länger zum Einsatz. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Laienreanimation wird wiederbelebt

„Prüfen, Rufen, Drücken“: Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat eine bundesweite Kampagne gestartet, um mehr Laienhelfer zu gewinnen. mehr »

Kabinett beschließt eAU

Die Bundesregierung hat jetzt einstimmig das Bürokratieentlastungsgesetz auf den parlamentarischen Weg gebracht. Darin enthalten: die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. mehr »

Ärztliche Widersprüchlichkeit beim Thema Datensicherheit

Ob die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, hängt maßgeblich von den Fähigkeiten aller Akteure ab, die Datensicherheit zu gewährleisten. Doch daran hakt es, wie der Skandal um ungeschützte Radiologie-Daten beweist. mehr »