Ärzte Zeitung online, 30.09.2019

MDK-Reformgesetz

Ärzte bleiben im Medizinischen Dienst vor der Tür

BERLIN. Die Bundesregierung bleibt beim MDK-Reformgesetz hart und weist die Forderungen des Bundesrats überwiegend zurück. Vertreter der Ärzteschaft und der Pflegeberufe sollen im Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes (MD) – anders als von der Länderkammer gefordert – kein Stimmrecht bekommen. So könne „bereits der Anschein von Interessenkonflikten vermieden werden“, heißt es in der Gegenäußerung der Bundesregierung.

Auch – frühere – Kassenmitarbeiter will die Regierung nicht in den Verwaltungsräten des MD haben. Die Länder hatten argumentiert, auf die Expertise der Kassen nicht zu verzichten. Bewegung signalisiert die Regierung dagegen bei der geplanten Deckelung der quartalsbezogenen Prüfquoten von Klinikrechnungen auf maximal 15 Prozent.

Die Länder fürchten hohe Mindereinnahmen der Kassen, die sogar beitragssatzrelevant sein könnten. Nun soll das Quotensystem nochmals geprüft werden, heißt es. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert

Die Pflegeversicherung verfehle ihren Gründungsgedanken, Menschen vor einem Armutsrisiko zu bewahren, moniert die DAK und legt neue Finanzierungsvorschläge vor. mehr »

Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert

Die Pflegeversicherung verfehle ihren Gründungsgedanken, Menschen vor einem Armutsrisiko zu bewahren, moniert die DAK und legt neue Finanzierungsvorschläge vor. mehr »

So werden Demenzkranke ruhig

Viel Aktivität draußen, Berührung und Musik beruhigen aufgebrachte Demenzkranke wirksamer als Arzneien. Darauf deuten Resultate einer großen Analyse. mehr »