Ärzte Zeitung, 22.10.2013

Russland

Stada erwirbt Medizinprodukte

BAD VILBEL. Stada erweitert sein Produktportfolio im russischen Apothekenmarkt. Für 131 Millionen Euro in bar erwirbt der Marken- und Generikahersteller ein Paket mit zehn verschreibungsfreien Medizinprodukten gegen Sinusitis.

Dabei handele es sich um Sprays und Tropfen auf Meerwasserbasis, die unter dem Markendach Aqualor® laufen. Offizieller Käufer ist die russische Stada-Tochter Nizhpharm. 2012 erlösten diese Produkte laut Stada rund 28 Millionen Euro.

Die Profitabilität der Aqualor®-Range (EBITDA-Marge) liege "deutlich über dem Durchschnitt der Markenprodukte im Stada-Konzern", heißt es. Verkäufer sind das russische Unternehmen ZAO Pharmamed sowie die in Zypern ansässige Butterwood Holding. (eb)

Topics
Schlagworte
Medizinprodukte (561)
Krankheiten
Atemwegskrankheiten (1039)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »