Ärzte Zeitung, 16.09.2013

Patientensicherheit

APS stiftet hohes Preisgeld

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) zecihnet 2014 erstmals Projekte aus, die sich um Patientensicherheit verdient gemacht haben. Das Preis ist mit insgesamt 19.500 Euro dotiert.

BONN. Der "Deutsche Preis für Patientensicherheit", lässt das Aktionsbündnis verlauten, solle dazu beitragen, "dass praxisrelevante Erkenntnisse in die Breite getragen werden".

Zur Teilnahme an dem Wettbewerb um die besten Ideen auf diesem Gebiet aufgefordert seien Kliniken, Arztpraxen, Apotheken, Healthcare-Anbieter sowie Gesundheitsämter und Krankenkassen.

Prämiert würden "zukunftsweisende Projekte oder Forschungsarbeiten, die die Patientensicherheit verbessern". - Als beispielhafte Maßnahmen aus der Praxis nennt die APS etwa "Checklisten, Armbänder mit Patientennamen, Händewasch-Aktionen für mehr Hygiene, Teamtraining und Schulungen".

Es gehe vor allem darum, "welches Verhalten in einem Krankenhaus oder in einer Praxis anerkannt und gelebt wird".

Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2013. Hinweise zur Bewerbung unter www.aps-ev.de/deutscher-patientensicherheitspreis

Die Preisverleihung soll auf der APS-Jahrestagung im April 2014 in Hamburg erfolgen. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine Jury mit Vertretern aus Pflege, Ärzteschaft, Apotheken, Selbsthilfe und Forschung sowie Kostenträgern.

Der erste Platz ist mit 10.000 Euro, der zweite mit 6000 Euro und der dritte Platz mit 3500 Euro dotiert. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »