Ärzte Zeitung, 17.07.2014

Medizintechnik

Drägerwerk senkt Jahresprognose

LÜBECK. Nach einem schlechten ersten Quartal und weiteren Rückschritten im zweiten Jahresviertel hat der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk seine Vorhersage für die Ergebnis- und Umsatzentwicklung 2014 gesenkt.

Vor dem Hintergrund der schwächer als erwartet ausgefallenen Nachfrage im ersten Halbjahr, rechnet das Unternehmen nun nur noch mit einem Umsatzplus von zwei bis vier Prozent (bisher: drei bis sechs).

Für die eingetrübten Erwartungen machte Drägerwerk neben dem starken Euro unter anderem das deutlich niedrigere Russlandgeschäft und die gegenwärtige Kaufzurückhaltung der Medizintechnikkunden in den USA verantwortlich. Überraschend zog der Konzern am Montagabend zudem die Bekanntgabe von Eckdaten für das zweite Quartal vor.

Der Auftragseingang um 2,3 Prozent auf 574,8 Millionen Euro, der Umsatz schrumpfte um 1,2 Prozent auf 559,9 Millionen Euro. Bereinigt um Währungseinflüsse stiegen der Auftragseingang um 1,5 Prozent und der Umsatz um 2,0 Prozent. (dpa)

Topics
Schlagworte
Medizintechnik (982)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »