Ärzte Zeitung, 09.09.2014

Kommentar zu Wearable Devices

Sinnvoller Anreiz

Von Matthias Wallenfels

Wearable Devices, am Körper tragbare Medizinprodukte zum Beispiel zur Blutdrucküberwachung oder Blutzuckermessung, bieten ein großes Potenzial in Deutschland.

Und das nicht nur den Anbietern, die ihre Produkte noch etwas optimieren müssen, wenn sie einen durchschlagenden Erfolg auf dem hiesigen Markt haben wollen.

Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Hörgeräte-Industrie ergeben.

Auch Ärzte sollten sich bereits jetzt mit Produktlösungen vertraut machen, da sie sie später sicher sinnvoll als Komplementärlösung in den Behandlungsalltag integrieren können.

Denn: Sind Patienten vom Nutzen der Wearable Devices überzeugt, lässt sich auch bei vielen von ihnen die Compliance erhöhen - ein kostenrelvanter Aspekt im Gesundheitswesen.

Dies führt direkt zu der spannenden Frage, ob und wie schnell sinnvolle Wearable Devices in die Erstattung kommen. Über den traditionellen Weg - und damit via GBA - kann das sicher eine zeitraubende Angelegenheit werden.

Sind aber einzelne Kassen vom Nutzen verschiedener Produkte überzeugt, so können sie die Kosten für deren Anschaffung zum Beispiel im Rahmen von IV-Modellprojekten ganz oder teilweise erstatten - ein sinnvoller Anreiz.

Lesen Sie dazu auch:
Wearable Devices: Am Körper tragbare Medizinprodukte vor dem Durchbruch?

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »