Ärzte Zeitung, 07.07.2015

Medizinprodukte

Auszeichnung für neuartige Wundauflage

LEIPZIG. Das Greifswalder Unternehmen Coldplasmatech hat für eine neuartige Wundauflage zur Behandlung chronischer Gewebeerkrankungen mittels kaltem Plasma den Gesamtpreis des IQ Innovationspreises Mitteldeutschland 2015 gewonnen.

Der Preis ist ein Projekt der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Gesponsert wird die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung gemeinsam von den drei Industrie- und Handelskammern aus Halle-Dessau, Leipzig und Ostthüringen.

Das mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie entwickelte Gerät zur Wundheilung basiert auf der Technologie des kalten Plasmas. Das Gerät besteht nach Firmenangaben aus der Steuerungseinheit (Plasma-Cube), die das Bedienelement und die Stromversorgung beinhaltet.

Damit verbunden ist die neu entwickelte Wundauflage (Plasma-Patch) aus mehreren Silikonschichten, an deren Unterseite das Plasma erzeugt wird. Der Plasma-Patch passe sich Gewebeoberflächen an und entfalte so über eine größere Fläche gleichmäßig die Wirkung.

 Bald starte das Zulassungsverfahren, der Marktstart sei für Anfang 2016 geplant. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »