Ärzte Zeitung, 23.09.2015
 

BVMed

Patienten können ihr Implantat jetzt ausweisen

BERLIN. Ab dem 1. Oktober müssen Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken oder Medizinische Versorgungszentren, die Implantate einsetzen, den Patienten einen Implantatpass in Papierform aushändigen. Darauf weist aktuell der Bundesverband Medizintechnologie, (BVMed) hin.

Aus dem Papier ist unter anderem ersichtlich, welches Medizinprodukt mit welher Seriennummer ein Patient von welcher Firma erhalten hat. Die verpflichtende Pass-Aushändigung gilt laut Medizinprodukte-Betreiberverordnung für alle aktiven Implantate, also solche, die eine eigene Energiequelle haben, sowie für Herzklappen, nicht resorbierbare Gefäßprothesen und -stützen, Gelenkersatzimplantate für Hüfte oder Knie, Wirbelkörperersatzsysteme und Bandscheibenprothesen sowie Brustimplantate. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »