Ärzte Zeitung, 15.02.2016

PLATOW-Empfehlung

Becton Dickinson - Medizin für moderate Kursgewinne

Becton Dickinson steht bei vielen Kliniken, Labors und Industriefirmen ganz oben auf der Lieferantenliste. Die Produktpalette umfasst medizinische Einmalartikel und Geräte, Antikörper, Reagenzien und Diagnostika.

Im Geschäftsjahr 2015/16 (per 30.9.) sollten etwa 12,4 Milliarden Dollar umgesetzt werden. Einen ordentlichen Schub erhielten die Einnahmen seit Oktober 2014, als der Konzern den Konkurrenten CareFusion übernahm.

In den kommenden Jahren dürfte das Umsatzwachstum vermutlich abflachen. Dagegen dürfte die Übernahme ergebnisseitig bald verdaut sein, nachdem der Gewinn je Aktie (EPS) 2014/15 noch einen erheblichen Dämpfer erhielt.

Im aktuellen Geschäftsjahr könnte das EPS um 90 Prozent zulegen, 2016/17 sind auf jeden Fall über 30 Prozent drin. Gemessen daran ist die Aktie derzeit noch recht günstig.

Reizvoll ist auch die aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik: Becton Dickinson hat 44 Jahre in Folge die Dividende erhöht. Der Aktienkurs ging seit Jahresbeginn zwar um 11 Prozent zurück, der seit 2012 bestehende Aufwärtstrend ist aber intakt.

Mutige Anleger kaufen Becton Dickinson an der New York Stock Exchange mit Limit 137,50 Dollar, Stopp bei 109 Dollar.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

In Deutschland gibt es"weder Hölle noch Paradies"

Die Lebensumstände in Deutschland sind weitgehend gleichwertig - gemessen an 53 Indikatoren, die etwa Gesundheit, Arbeit und Freizeit berücksichtigen, so der "Deutschland-Report". mehr »

Wenn Welten aufeinandertreffen

Die urologische Versorgung in Ghana findet nur sehr eingeschränkt statt. Der Verein "Die Ärzte für Afrika" unterstützt sechs Kliniken vor Ort – eine Herzensangelegenheit. mehr »

Schlaganfall im Schlaf – Wann ist Thrombolyse möglich?

Liegt der Symptombeginn bei Schlagfall einige Stunden zurück, kommt eine Thrombolyse eigentlich nicht infrage. Forschern ist es nun gelungen, Patienten für die Therapie auszuwählen, auch ohne den Zeitpunkt des Insults zu kennen. mehr »