Ärzte Zeitung online, 21.02.2017

In-vitro-Diagnostika

Konjunkturerwartung kühlt ab

BERLIN. Der bundesdeutsche Markt für In-vitro-Diagnostika (IVD) ist 2016 nach vorläufigen Zahlen nur um 0,1 Prozent bis 0,2 Prozent gewachsen. Viele Hersteller rechnen für das Geschäftsjahr 2017 mit Stagnation. Das zeigt das IVD-Branchenbarometer des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH). Im Vergleich zum Vorjahr seien "Umsatz- und Gewinnerwartung deutlich verhaltener", erklärte der Vorstandsvorsitzende Matthias Borst in Berlin.

Zwar erwarte eine Mehrheit der Unternehmen (63 Prozent), beim Umsatz zuzulegen. Derart optimistisch gaben sich bei der vorangegangenen Befragung für 2016 allerdings noch 82 Prozent. Deutschland ist mit einem Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro größter europäischer Markt für In-vitro-Diagnostika. (tau)

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