Ärzte Zeitung online, 28.02.2017
 

Unimedizin Mainz

Kräftige Investition in Biobank

MAINZ. Die Unimedizin Mainz hat jetzt ihre Biobank für Bioliquide (Flüssigproben) als Teil der BioMaterialbank Mainz (BMBM) aufgerüstet. Laut Uni ist eine Robotikplattform in Betrieb genommen worden.

Dabei handle es sich um einen Pipettierroboter, der im Hochdurchsatz stündlich mehr als 700 Proben auf kleine Röhrchen verteilt und für die Tiefkühleinlagerung vorbereitet. Die Anschaffungskosten für die neue Robotikplattform beliefen sich auf rund 300.000 Euro.

Mehr als fünf Millionen Bioproben lagern in der 2016 eingerichteten BMBM, die sich in eine Gewebebank und die Biobank für Bioliquide aufteilt. Damit zählt die BMBM, wie die Uni betont, zu den größten universitären Biobanken ihrer Art in Deutschland.

Das für die medizinische Forschung eingelagerte Biomaterial umfasse neben Gewebeproben, Blut und anderen Körperflüssigkeiten auch Zellen und anonymisierte DNA-Proben.

Diese Proben würden etwa bei Bevölkerungsstudien wie der Gutenberg-Gesundheitsstudie gesammelt. Biobanken sind wichtig für die medizinische Grundlagenforschung. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »