Ärzte Zeitung, 12.08.2015

Öffentliche Gesundheit

Thailand will mit Nordkorea kooperieren

BANGKOK. Thailands Militärregierung will die Beziehungen zu Nordkorea ausbauen.

Beim Besuch von Außenminister Ri Su Yong in Bangkok anlässlich des 40. Jahres des Bestehens der bilateralen diplomatischen Beziehungen seien unter anderem die Zusammenarbeit im Agrarbereich und der öffentlichen Gesundheit sowie beim Tourismus besprochen worden, teilte das thailändische Außenministerium am Dienstag mit.

In Nordkorea gibt es nach dem in der Landesverfassung verankerten Willen des Staatsgründers Kim Il-sung eine kostenlose medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Laut einem Bericht von Amnesty International von 2010 sind aber viele der medizinischen Einrichtungen überaltert. Ärzte würden demnach keineswegs kostenlos operieren. Die Rede ist von Gegenleistungen in Form von Bargeld, Alkohol oder Zigaretten. (dpa/maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »