Ärzte Zeitung online, 27.01.2017
 

FALK-KVen

Obergrenze für MVZ notwendig

BERLIN. Die Freie Allianz der Länder-KVen (FALK) sieht die Entwicklung der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) – vor allem ihre zunehmend breite Aufstellung – sehr kritisch.

Dies geschehe nur noch selten auf der Basis eines freiwilligen Zusammenschlusses niedergelassener Ärzte, sondern vielmehr durch den geplanten Aufkauf von Vertragsarztsitzen durch privatwirtschaftlich organisierte Klinikkonzerne, monieren die Vorstände der FALK-KVen.

Die Freie Allianz fürchtet eine Zentralisierung der Versorgung in Klinikhand. Sie fordert daher den Gesetzgeber auf, eine Obergrenze für die Arztsitze in einem MVZ zu definieren und den Verkauf von Zulassungen ohne Berücksichtigung von Versorgungsbedürfnissen zu beenden. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »