Ärzte Zeitung online, 11.12.2017

DRK

Schlüssel von 1400 Hausnotruf-Kunden bei Unfall zerstört

ESSLINGEN. Etwa 1400 Schlüssel zu den Türen von Hausnotruf-Kunden des DRK sind am Sonntag bei einem Unfall bei Esslingen verbrannt. Ein PKW war auf eisglatter Straße frontal mit dem Hausnotruf-Einsatzfahrzeug zusammengeprallt. Beide Fahrzeuge brannten aus. Das DRK hält die Schlüssel bereit, damit bei Notfällen Türen von Kunden nicht aufgebrochen werden müssen.

In dem DRK-Transporter befanden sich Kästen mit Schlüsseln der Hausnotruf-Kunden aus dem Raum Karlsruhe. Die Betroffenen sollen nun laut DRK so schnell wie möglich über den Verlust informiert werden. Sie müssten sich aber keine Sorgen machen, dass ihnen nun nicht mehr geholfen wird. Bei einem Notfall werde eine Tür aufgebrochen, sagte der DRK-Sprecher. Ein Hausnotruf besteht üblicherweise aus einem Funksender und einem Basisgerät mit einer Freisprecheinrichtung, das an die Telefonbuchse angeschlossen wird. Den Sender trägt der Nutzer am Körper. Durch den Funksender kann man von jedem Ort im Haus Kontakt zur Notrufzentrale aufnehmen. Üblicherweise wird beim Drücken des Knopfes nicht sofort ein Notruf an die Rettungsleitstelle abgesetzt. Stattdessen wird die Zentrale des Hausnotrufanbieters kontaktiert. (dpa)

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