Ärzte Zeitung, 22.04.2009

Siemens steigt aus Geschäft mit Konnektoren aus

BERLIN (gvg). Der IT-Riese Siemens sieht keine wirtschaftliche Perspektive für die Produktion von Konnektoren. Mit diesen sehr sicheren Geräten werden Arztpraxen bei der elektronischen Gesundheitskarte und auch zum Beispiel beim Hausarztvertrag in Baden-Württemberg ans Netz geholt.

Den in der Branche schon kolportierten Rückzug bestätigte der Siemens-Manager Bernhard Calmer gegenüber dem Branchendienst heise online bei der conhIT in Berlin. Im Konnektorbereich sind damit derzeit vor allem die Unternehmen Cisco und ICW aktiv. Beide Konnektoren kommen auch beim AOK-Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg zum Einsatz.

Lesen Sie dazu auch:
Siemens schickt 19 000 Beschäftigte in Kurzarbeit

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »